Rezeptsammlung Exotisch - Rezept-Nr. 1250

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Rumtopf mit Exotischen Früchten

( 1 Keine anga )

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Zutaten

1   Ananas
2   Mangos
10   Kiwis
2   Orangen (unbehaldelt!)
3   Zitronen (unbehandelt!)
54   %igen Rum (2-3 Flaschen)
    Zucker (halbes Gewicht der
    -- geschälten Früchte)
 

Zubereitung

Ananas vierteln, schälen, harten Innenteil entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden. Mangos schälen, Fruchtfleisch vom Kern entfernen, in Stücke schneiden. Kiwis schälen, vierteln oder sechsteln. Orangen mit Schale in mundgerechte Stücke schneiden. Zitronen mit Schale in mundgerechte Stücke schneiden.
 
Das ganze Obst schön vermengen und in grosse Einmachgläser (mindestens 1,5 Liter) füllen. Zucker zugeben (die Hälfte des Gewichts der Früchte) und schliesslich bis zum Rand mit 54 %igem Rum auffüllen. Deckel ordnungsgemäss mit Gummiring und Klammer verschliessen (wir wollen ja nicht, dass von dem guten Rum etwas verduftet!). Das ganze sollte ca. 2 Monate in Ruhe gelassen werden (üblicherweise an einem kühlen dunklen Ort). Zum Testen probierst Du am besten die Zitronenschale: Wenn Sie nicht mehr bitter ist und fast schon an Zitronat erinnert, ist es soweit.
 
Anmerkungen:
 
- Kumquats habe ich mal probiert, aber die waren wohl zu bitter und haben den Rumtopf fast ungeniessbar gemacht.
 
- Bananen hab ich noch nicht probiert; werde ich wohl auch nicht, denn ich vermute, sie verhalten sich so wie Erdbeeren in einem typisch deutschen Rumtopf.
 
- Limetten sind sicher für die Optik interessant, allerdings gibt's hier Probleme mit der Schale (zu hart, ungespritzt)
 
- ich selbst mag den typisch deutschen Rumtopf nicht so, weil er bis zum Jahresende (wenn er dann endlich trinkfertig ist) doch ziemlich labberig schmeckt, wenn man nicht immer wieder Alkohol nachgiesst und die meisten Früchte werden halt matschig.
 
Letztlich eignen sich alle exotischen Früchte, die Du auch roh gerne isst und von denen Du ausgehst, dass sie nicht matschig werden oder zerfallen.
 
Variation:
 
Nur Kirschen verwenden (bei einem Händler Deines Vertrauens, d.h. ohne Fleischzulage), etwas weniger Zucker, aber auch mit Rum und im Einmachglas verschliessen :-))
 
In Hinblick darauf, dass der Alkohol nicht verdunsten kann und sehr stark von den Früchten aufgenommen wird kann ich (auch wenn es noch so gut schmeckt) nur zu erhöhter Vorsicht raten.
 
** Erfasst und gepostet von Jörg Kasper (2:2487/2915.13) e-mail: J. KASPER@ANTARES.gun.de vom 02.06.1994
 
Erfasser: Jörg
 
Datum: 16.08.1994
 
Stichworte: Getränke, Alkoholisch, Exotisch
:Erfasser : TAMKAT
:Datum : 19.10.2004

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