Rezeptsammlung Gans - Rezept-Nr. 190

Vorheriges Rezept (189) Zurück zum Inhaltsverzeichnis Nächstes Rezept (191)

Grünkohlsuppe mit Gans

( 4 Personen )

Kategorien

Zutaten

2 groß. Zwiebeln
40 Gramm  Butter oder Margarine
600 Gramm  Frischer Grünkohl
    -- ersatzweise TK
2   Kartoffeln
1 Ltr. Gemüsebrühe
100 ml  Sahne

   ZUM WÜRZEN
    ; Salz und Pfeffer
1 Teel. Honig

   ALS EINLAGE
200 Gramm  Geräucherte Gänsebrust oder
    -- Entenbrust
 

Zubereitung

Die Liaison von deftigem Grünkohl und geräucherter Gänsebrust ist eine feine Variante des norddeutschen Ur-Rezepts. Vielleicht gefällt sie ja sogar süddeutschen Gaumen.
 
Zubereitung
 
Zwiebeln schälen, würfeln. In einem Topf das Fett zerlaßen, die Zwiebeln darin glasig dünsten. In der Zwischenzeit den frischen Grünkohl gründlich waschen. Die Blätter vom Strunk und den groben Stielen abtrennen, Strunk und Stiele wegwerfen, Blätter klein schneiden.
 
Den Grünkohl zur Zwiebel in den Topf geben. Umrühren, zusammenfallen laßen. Mit Brühe auffüllen und 10 bis 15 Minuten garen.
 
Währenddeßen die Kartoffeln schälen, fein reiben und zum Binden in die Suppe geben. Einmal aufkochen. Mit Sahne, Honig, Pfeffer und Salz abschmecken.
 
Die Gänse- oder Entenbrust in Streifen klein schneiden. Fettbewußte können die dicke, fette Außenhaut entfernen. Fleischstücke portionsweise in die Suppe geben.
 
Nährwert (berechnet ohne die fette Außenhaut der Gänsebrust)
 
Küchentipps
 
Kaufen Sie frischen Grünkohl großzügig ein, denn er fällt beim Kochen stark zusammen. Den Strunk, grobe Blattstiele und sehr derbe Außenblätter sollten Sie wegwerfen. Sie können viel Nitrat enthalten.
 
Zum Eintopf und sättigendem Hauptgericht wird die Suppe, wenn Sie eine Kartoffel mehr nehmen und die Grünkohlmenge auf etwa 1000 Gramm erhöhen.
 
Kohl, speziell Grünkohl, enthält krankheitsvorbeugende Pflanzenstoffe in Hülle und Fülle. Dazu gehören bestimmte Phenolsäuren und diverse Schwefelverbindungen. Sie sorgen auch für das typische Kohlaroma. Fest schließende Deckel schonen die Inhaltßtoffe und bannen die ungeliebten Duftschwaden gekochten Kohls im Topf.
 
Besonders zarte Grünkohlblätter kann man auch roh als Salat eßen. Sie werden ohne Stiel fein gehackt und mit einer süßsauren Salatsauce angerichtet.
 
Frischer Grünkohl hat von allen Kohlarten den höchsten Vitamin-C-Gehalt. Hinzu kommt Askorbigen, eine Vorstufe des Vitamin C. Aus Askorbigen entsteht beim Kochen zusätzlich Askorbinsäure, das ist Vitamin C.
 
Stichwort Gesundheit: Die in Grünkohl enthaltenen Schwefelverbindungen und Senföle können die Immunabwehr stärken, Bakterien abtöten und so Krankheiten vorbeugen.
:Erfasser : TAMKAT
:Datum : 19.10.2004

Quelle

Ulli Fetzer
gesehen in test

Vorheriges Rezept (189) Zurück zum Inhaltsverzeichnis Nächstes Rezept (191)