Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 1270

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Weizenarten, Teil 1 von 2

( 4 Portionen )

Kategorien

Zutaten

    Hartweizen
    Weichweizen
 

Zubereitung

MMMMM--------------------------------QUELLE--------------------------
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- aus versch. Quellen von
- Rene Gagnaux kompiliert
 
Weizen ist, je nach Saatzeit, zwischen Winter- oder Sommerweizen zu unterscheiden, je nach Kornhärte zwischen Weich- oder Softweizen (mehlig), Hart- oder Durum- (glasig) und je nach Verarbeitungszweck zwischen Brot-, Bisquit- oder Teigwarenweizen. Die am meisten angebaute Weizenart ist der Triticum vulgare (Gemeiner oder Brotweizen), aus der auch unser Weizenmehl zur Brotherstellung gemahlen wird. Hartweizen ist wichtiger Bestandteil der verschiedenen Griesse für die Teigwarenproduktion.
* Triticum ästivum L. emend. Fiori et Paol. Weichweizen (Ble tendre ou Ble froment, Wheat) * Triticum durum Desf. Hartweizen (Ble dur, Durum wheat) Aus einer Webseite von Silvia Heuler, Biotechnologie Online, Oktober 1997: Wie alle Getreidearten gehört Weizen (Triticum) zur Familie der Gräser (Poaceä = Gramineä). Die Heimat dieser Getreidepflanze ist im Nahen Osten zu suchen. Man nimmt an, dass Wildformen schon vor 8000 Jahren gesammelt und durch zufällige Verluste ungewollt um die Behausungen der Sammler ausgesät worden sind. Damit begann die Pflege und Auslese des Weizens, welche von der Diploidstufe (Einkorn) über die Tetraploidstufe (Emmer) hin zum hexaploiden Saat-Weizen führten. Mit der folgenden Tabelle soll ein Überblick über die heute bekannten Wild- und Kulturarten von Triticum geliefert werden. Sie ist nach den Chromosomenverhältnissen geordnet: Chromosomen: 2n=14 Chromosomen: 2n=28 Chromosomen: 2n=42
: :Wildform :(*) T. böoticum T. dicoccoides .. (Wilder Emmer) : :Kulturform :(**) T. monococcum T. dicoccum T. spelta : (Einkorn) (Emmer) (Dinkel o. Spelt) :
:Anmerkungen : *heute *heute bedeutungslos * wird wieder : bedeutungslos mehr angebaut :
*in der Jungstein- * liefert Grünkern : zeit verbreitetste * relativ hoher : Form Proteingehalt : :Kulturform :(***) T. durum :. (Hartweizen) T. ästivum :. T. turgidum (Weichweizen, :. (Rauhweizen) Saatweizen) :Anmerkungen :.
*Hartweizen heute
*macht 90 % des Welt- :. v.a. in trockenen weizenanbaus aus :. Regionen:
*Anbau v.a. in gemä- :. Mittelmeergebiet, -ssigten Zonen,etwas :. Balkan;wärmeliebend geringer in den :. *10 % des Weltwei- Subtropen, in den :. zenanbaus Tropen nicht vertreten (*) :Früchte bleiben im reifen Zustand bespelzt, brüchige Spindel (**) Früchte bleiben im reifen Zustand bespelzt, auf Druck zerbrechliche Spindel (***) unbespelzt (Nacktweizen), zähspindelig Weiter: siehe Teil 2 Stichworte: Aufbau, Weizen
:Stichworte : Grundlagen, Informationen

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