Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 129

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Das Weinlesebuch Teil 3

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Zutaten

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Zubereitung

Jede Flasche Deutschen Weines ist klar und unmissverständlich gekennzeichnet: - als deutscher Tafelwein/Landwein, - als Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete - oder als Qualitätswein mit Prädikat. Hiermit differenziert das deutsche Weinrecht anders als die EG, die generell nur zwischen Tafelwein und Qualitätswein unterscheidet. Und noch etwas ist anders: Z. B. erfolgt in den Nachbarländern die Qualitätseinordnung im wesentlichen durch die Einteilung der Weinbergsflächen in Tafelweinflächen und Qualitätsweinflächen. Bei uns müssen zusätzlich auch die Weinberge zum Anbau bestimmter Sorten zugelassen sein. Die Einreihung der konsumreifen Weine in die Güteklassen erfolgt erst nach Anerkennung durch die zuständige Behörde. Dieses Prinzip gilt nach System und Umfang als einmalig. stammen, Es sind einfache, bekömmliche und erfrischende Schoppenweine, die aus einem von fünf Tafelweingebieten kommen. Weine mit etwas mehr Körper und Charakter als einfache Tafelweine. Beim Landwein muss auch die Landschaft, aus der die Trauben stammen, angegeben sein, Trocken oder halbtrocken kommt dieser Wein aus einem von 20 Landweingebieten, von denen jedes seine besondere Eigenschaft hat. Je nach Jahrgang entfallen nur zwischen 1
- 10% auf deutsche Tafel- und Landweine. meisten Deutschen Weine gehören. Ein QbA darf nur aus einem einzigen der 13 bestimmten Anbaugebiete Deutschlands stammen, Und er muss die typischen Merkmale seines Anbaugebiets aufweisen, wenn er die amtliche Qua!itätsweinprüfung bestehen will, zu der jeder QbA - im Unterschied zum Tafel-/Landwein - anzustellen ist. Denn erst aufgrund des Prüfungsbescheides darf die Bezeichnung QbA auf dem Etikett erscheinen. Qualitätsweine dürfen, ebenso wie französische A. C.- Weine, angemessen angereichert sein. Die schlichten Qualitätsweine werden, ebenso wie die Landweine, von den Winzern selbst als täglicher Schoppen genossen. Auch bei den geuebten Weintrinkern wird diese Gewohnheit zunehmend beobachtet. Besonderheit. Im Gegensatz zu Tafelwein und Qualitätswein b. A. dürfen Prädikatsweine nicht angereichert sein. Für sie gelten daher auch die höchsten Anforderungen in der Qualitätsprüfung hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Diese Weine werden je nach Reifegrad also ihrem Mostgewicht - und der Leseart mit einem von 6 Prädikaten ausgezeichnet, das immer auf dem Etikett stehen muss. bekannt sind. Sie können wirklich unbeschwert genossen werden. werden. Sie sind intensiver im Geschmack, aber nicht unbedingt süss. Es sind reife, elegante Weine, die auch zu kräftig gewürzten Gerichten passen, zumal wenn sie trocken ausgebaut wurden. feines Bukett, die Fülle an Aromastoffen und durch einen Gehalt an dezenter, reifer Säure. Im allgemeinen sind sie schon etwas süsser, aber es gibt auch trockene Auslesen. besonders reichhaltige, süsse Dessertweine mit dem unverkennbaren Aroma der Edelfäule (Botrytis Cinerea). Für ganz besondere Anlässe, auch in ferneren Jahren. edelfaulen Beeren gewonnen. Diese hochkarätigen Tropfen sind süss und honigartig - Kostbarkeiten, die man in kleinen Gläschen als Aperitif oder nach einem festlichen Essen geniert. dürfen jedoch nur in gefrorenem Zustand, unter minus 7' C, gelesen und auch nur in gefrorenem Zustand gekeltert werden, so dass nur das stark zuckerund aromahaltige Konzentrat ausgepresst wird, Es sind einzigartige Weine mit bemerkenswerter Konzentration an fruchtiger Säure und Süsse.
 
Stichworte: Getränk, Wein
:Stichworte : Grundlagen, Informationen

Quelle

erfasst durch Peter Mess

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