Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 205

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Eberesche I, Vogelbeere, Sorbus Aucuparia

( 4 Portionen )

Kategorien

Zutaten

    Eberesche
    Vogelbeere

   WENIGER ÜBLICHE BENENNUNGEN
    Aberesche
    Moosesche
    Wielesche
    Stinkesche
    Mostbeere
    Gimpelbeere
    Kreienbeer
    Birmsch
    Burmsch
    Güütsch
    Gürgütsch
    Quitschbeere

   ANDERE SPRACHEN
    Sorbus aucuparia
    Sorbier des oiseleurs
    Mountain ash
    Rowan tree
    Witch wood
    Sorbo selvatico
    Serbal de cazadores

   KOMPILIERT VON
    Rene Gagnaux
 

Zubereitung

Die Früchten der Eberesche wurden früher zum Vogelfang verwendet, deshalb der Name aucuparia (avis = Vogel, capere = fangen). Der Name Eberesche existiert seit dem 16. Jahrhundert. Die Vorsilbe eber geht auf das Wort aber zurück und bedeutet falsch, also falsche Esche. Die vielbluetigen, weissgelben Doldenrispen verbreiten im Juni einen spezifischen, eher unangenehmen Geruch, der der Pflanze den Namen Stinkesche eingetragen hat, die Bienen jedoch nicht abhält. Diese Blueten, wie auch die orangeroten Beeren zur Fruchtreife, verleihen der Eberesche den Schmuckcharakter. Der Eberersche wurden früher magische zauberabwehrende Wirkungen zugesprochen. In der Walpurgisnacht oder am
 
1. Mai ist das Vieh mit Ebereschenzweigen bequitscht (gepeitscht) worden unter Ausrufung von Segenssprüchen. Von dieser Tätigkeit mag die Bezeichnung Quitschbeere stammen. Die Eberersche hat zahlreiche weitere esoterische und magische Bedeutungen.
 
Erfasser: Rene Datum: 18.12.1996 Stichworte: Aufbau, Info, Eberesche, Vogelbeere, P1
 
Stichworte: P1, Aufbau, Informationen, Eberesche, Vogelbeere
:Stichworte : Grundlagen, Informationen

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