Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 487

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Info: Spitzkohl

( 4 Portionen )

Kategorien

Zutaten

    Spitzkohl
 

Zubereitung

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- essen & trinken 3/96
 
Spitzkohl ist der kleinste und feinste aus der Weisskohl-Familie: er wiegt zwischen 800 und 1000 g, sein spitz zulaufender Kopf ist locker gewickelt, seine dunkelgrünen Blätter feiner in der Struktur und zarter im Biss. In einer Hinsicht ist er allerdings genaus so robust wie seine kugeligen derben Verwandten: er gehört zu den winterharten Kohlsorten, die im Herbst ausgesät und dann im frühen Frühling geerntet werden. Er zählt darum zu den ersten Frühlingsgemüsen. Die frühesten Sorten kommen ab März aus Frankreich, die späteren aus den Niederlanden und aus heimischer Ernte. Einmal geerntet, ist es aber mit seiner Robustheit vorbei. Achten Sie darum beim Kauf darauf, dass die Blätter frisch und knackig sind und lassen Sie Spitzkohl nicht länger als maximal 2 Tage liegen. Bereiten sie Spitzkohl möglichst nicht auf Vorrat , sondern immer nur frisch zu. Das Aufwärmen bekommt seinem Aroma nicht. Garen Sie ihn nur kurz und nur bei milder Temperatur. Er eignet sich auch gut als Salatzutat. Allerdings sollte man ihn zuvor
- ähnlich wie andere Kohlarten - entweder kurz überbrühen oder fein schneiden, mit etwas Salz mischen und kurz kneten. Dadurch wird die Zellstruktur der Blätter aufgeschlossen und der Kohl ist besser verdaulich. Spitzkohlsalat schmeckt übrigens am besten, wenn sie ihn nicht kalt, sondern lauwarm servieren.
 
Stichworte: Kohl
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