Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 769

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Minze - Info - 1

( 4 Portionen )

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Zubereitung

MMMMM--------------------------------QUELLE--------------------------
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- Kräuter und Knoblauch
- Teubner Küchenlexikon
- Gräfe u. Unzer Verlag
- Erfasst: Viviane Kronshage
 
Trotz grosser Unterschiede haben alle Minzesorten einen stark aromatischen bis brennend-würzigen Geschmack. Mentholhaltige Arten hinterlassen darüber hinaus ein erfrischendes Kältegefühl im Mund. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie erst in Kombination mit Zucker ihr volles Aroma entfalten, was nicht besagt, dass nur Süssspeisen mit Minzen gewürzt werden können. Doch gesüsst können die zarten Nuancen der einzelnen Arten erst richtig zur Geltung kommen, wie zum Beispiel die der Apfel- oder Orangenminze. Ebenso ist es mit der beissend- scharfen Mentholfrische von Spearmint und Pfefferminze, die sich vor allem in kalten Erfrischungsge- tränken voll entfalten kann. Für feine Süssspeisen wie Gelees und Cremes und natürlich für Sorbets und Granites sind die Sorten mit dem zarteren Aroma besser geeignet, übrigens auch für Marmeladen. Für die süsssaure englische Mintsauce darf es schon die kräftige Pfefferminze sein, ebenso für Mintchutney, das aus Indien (Pudina chutni) kommt und natürlich frisch zubereitet werden muss. Neben dem allgegenwärtigen Pfefferminztee ist in den arabischen Ländern die Minze ein höchst beliebtes Fleischgewürz (vor allem für Lamm und Ziege), das meist mit reichlich Knoblauch kombiniert wird. In den Landesküchen Südostasiens wird Minze für besonders chilischarfe Fleischgerichte verwendet, und in Vietnam ist sie ein fester Bestandteil der Salate, die dort zu jedem Fleisch- und Fischgericht seviert werden. Dabeiwird Minze immer in Verbindung mit Cilantro (Koriandergrün) verwendet.
 
Stichworte: Aufbau, Minze
:Stichworte : Grundlagen, Informationen

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