Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 935

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Puten-Tips

( 1 Rezept )

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Zubereitung

Tips und Infos:
 
Die fleischige Oberkeule ist etwas fetter als die uebrigen Teile, dafuer aber besonders aromastisch und saftig. Da die Putenhaut beim Schmoren immer weich und lapprig wird, einfach abloesen, streifig schneiden und in der Pfanne so lange braten, bis die Streifen richtig kross werden. Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier diese Vogelart aus Suedamerika nach Europa. Lange Zeit war der Riesenvogel lediglich den Privilegierten als Festtagsbraten vorbehalten.
 
* Die Mast heimischer Truthaehne erfolgt in baeuerlichen Familienbetrieben. Die Kueken werden gleich nach dem Ausschluepfen nach dem Geschlecht getrennt. Anschliessend werden sie in offenen Staellen in Bodenhaltung auf Stroh aufgezogen. Die sog. Babyputen haben eine Mastzeit von drei Monaten und wiegen dann zwischen 2 und 3 kg. Bei den sog. fleischreichen Truthahnhennen betraegt die Mastzeit vier Monate, sie wiegen dann 8 bis 10 kg.
 
* Die Haehne benoetigen knapp ein halbes Jahr, um dann ein Schlachtgewicht bis zu 18 kg zu erreichen.
 
* Puten - bzw. Truthahnfleisch wird heute vorwiegend in Teilstuecke unterteilt. Besonders beliebt sind Schnitzel aus der Brust geschnitten, aber wesentlich aromatischer ist das dunklere Fleisch aus der Keule.
 
* Diesen Pfeffertopf kann man genausogut mit fleischigen Haehnchenteilen zubereiten.
 
* Gart man den Putentopf gleich in einem feuerfesten Geschirr wie z.B. in einem Porzellan-Wok kann man ihn sofort vom Herd auf den Tisch stellen. Sieht huebsch aus und man spart Abwasch!
 
** Gepostet von Ulli Fetzer Date: Fri, 18 Nov 1994
 
Stichworte: Gefluegel, Hell, Pute, Gemuese, P1
:Stichworte : Grundlagen, Informationen

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