Rezeptsammlung Kartoffel - Rezept-Nr. 709

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Curry auf Sindhi-Art, Sindhi Besan Ka Curry

( 4 Portionen )

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Zutaten

1 Teel. Tamarinde
83 ml  Wasser (1) zum Einweichen
    -- aufheben
4   Kokum
    -- Baumfrucht
83 ml  Wasser (2) zum Einweichen
2 mittl. Kartoffeln
2/3 klein. Möhre
8   Okras
    -- anpassen
4   Grüne Chilischoten
2   Baby-Auberginen
100 Gramm  Yamswurzel
50 ml  Öl
    -- davon Öl (1) Öl (2)
2/3 Teel. Bockshornkleesamen
2/3 Teel. Kreuzkümmelsamen
1 Teel. Frischer Ingwer
    -- feingehackt
8   Curryblätter
    -- anpassen
0,16 Teel. Asant
50 Gramm  Kichererbsenmehl ODER
    -- Vollweizenmehl
2/3 Teel. Rotes Chilipulver
2/3 Teel. Gemahlene Gelbwurz
1 1/3 Ltr. Heisses Wasser (3)
10   Grüne Bohnen
    -- anpassen
    Salz
2/3 Teel. Zucker
    -- gehäufter ts
5   Minzeblätter
2/3 Essl. Koriandergrün
    -- gehackt

   KONNTE DER VERSUCHS-KÜCHE V
    K.-H. Boller entkommen am
    -- 21. 03. 1998
 

Zubereitung

Die Tamarinde 30 Minuten in Wasser einweichen. Durch ein Sieb abgiessen, dabei die Tamrinde ausdrücken. Falls kokum verwendet wird, dies getrennt ebenfalls 30 Minuten in Wasser (2) einweichen. Die ungeschälten Kartoffeln unter fliessendem Wasser kräftig abbürsten. Grössere Kartoffeln vierteln oder in Stücke schneiden. Die Möhre schälen und in 4 cm breite Streifen schneiden. Den Stielansatz der Okras wie einen Bleistift anspitzen, dabei aber nicht die Schoten verletzen, weil sie sonst beim Kochen breiig werden. 1/3 der grünen Chilischoten hacken. Die kleinen Auberginen längs halbieren. Die Yamswurzel schälen und in Würfel schneiden. In einem mindestens 3 Liter fassenden Kochtopf Öl (1) erhitzen. Zuerst die Bockshornkleesamen darin anbraten, dann den Kreuzkümmel. Nach 30 Sekunden den gehackten Ingwer, die gehackten grünen Chilischoten und die Curryblätter zufügen und eine Minute mitbraten. Den Asant und das Kichererbsen- oder Vollweizenmehl zugeben und 4-5 Minuten ständig rühren. Das Mehl nimmt das Öl auf und wird zu einer Paste. Durch das Anschwitzen des Mehls bekommt das Gericht Volumen und viel Geschmack. Die Hitze reduzieren. Chilipulver und gemahlene Gelbwurz sowie Öl (2) untermischen und 2-3 Minuten unter Rühren mitschwitzen. Nach und nach unter kräftigem Rühren heisses Wasser (3) zugiessen, es darf sich kein Klümpchen bilden, und 10 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse (die Yamswurzel, 10 Minuten später die Kartoffeln und 5 Minuten später das übrige Gemüse), Salz, Zucker, die ganzen grünen Chilischoten, das Tamarindenwasser und Kokum mit dem dem Einweichwasser zugeben und kochen, bis alles Gemüse gar ist. Zum Schluss Minze- und Korianderblätter unterrühren. Das Curry bindet durch die Mehlschwitze und bekommt eine sämige Konsistenz. ANMERKUNG: Auch als Suppe wird es gern serviert - dafür wird kurz vor dem Anrichten ein Löffel gekochter Reis hineingegeben. Dieses Curry ist schwer verdaulich, das ist der Grund, weshalb es immer mittags auf den Tisch kommt. HINWEIS: Die ganzen grünen Chilischoten sind für Gäste gedacht, die Chilischoten gerne essen.. Wird das Gericht als Suppe serviert, werden die Chilischoten weggelassen. Zu diesem Curry passt am besten Reis. INFO: Das Curry wird lediglich aus wenigen Teelöffeln Kichererbsenmehl, das sich durch Vollweizenmehl ersetzen lässt (in Indien chapatti atta genannt), zubereitet. Dieses berühmte Sindhi-Gericht wird meist Sonntagnachmittag mit gekochtem Reis und gebratenen Kartoffeln, took genannt, serviert. Es enthält vielerelei Gemüse und ist deshalb ein ideales Essen für Vegetarier. Seine Konsistenz entspricht der eines dünnen dal.
 
Stichworte: Curry, Indien
 
:Stichwort : Gemüsegerichte
:Stichwort : Kartoffel

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