Rezeptsammlung Exotisch - Rezept-Nr. 1428

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Superscharfe Wok-Garnelen

( 6 Portionen )

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Zutaten


   KING-CURRYPASTE
40 klein. Getrocknete Chilis (20 g,
    -- wer#s weniger scharf
    Liebt, nimmt zur Hälfte
    -- die grösseren, milderen
    Chilis)
1/2   Kaffirzitrone, Schale
5-6   Knoblauchzehen
2   Zitronengraskolben (nur den
    -- zarten unteren Teil)
4-6   Thai-Schalotten
1   Galgant, kleinfingerlang
1   Frühlingszwiebel
1 Teel. Salz
2 Teel. Zucker

   AUSSERDEM
300 Gramm  Grüne Bohnen
1/2   Rote Paprika
    Salz
300 Gramm  Garnelenschwänze, ausgelös
2 Essl. Öl
3   Kaffirzitronenblätter
2 Teel. Zucker, gehäuft
 

Zubereitung

Nicht einmal thailändische Hausfrauen machen normalerweise ihre Currypasten selbst. Die fertigen Pasten, die auf den Märkten zu meterhohen Kegeln aufgetuermt angeboten werden, sind fabelhaft und diejenigen, die wir im Asienshop kaufen können, auch. So ein Becher hält sich im Kühlschrank auch angebrochen ewig - dank der aseptisch wirkenden Zutaten wie Ingwer, Chili, Knoblauch. Wer es mal selbst ausprobieren will, dem zeigen wir in diesem Rezept, wie,s geht. Ansonsten kann man das Rezept natürlich auch mit fertiger Currypaste machen.
 
Zuerst die Paste herstellen: Alle Zutaten im Mörser mit viel Geduld zu einer glatten Paste zerstampfen. Die Paste bekommt eine glattere Konsistenz, wenn man die Chilikerne zuvor entfernt. Schneller und mit weniger Kraftaufwand geht es im elektrischen Zerhacker oder Mixer: Alle Zutaten zu einer glatten Paste verarbeiten. Man muss dann jedoch die trockenen Chilis erst in warmem Wasser einweichen, sonst schafft das Messer sie nicht.
 
Die Bohnen putzen, in Salzwasser bissfest kochen, eiskalt abschrecken,
 
wegen der Farbe. Die entdärmten Garnelen in einem Sieb kurz ins kochende Bohnenwasser halten, bis sie rosa sind.
 
Im Wok das Öl erhitzen, die Currypaste darin anrösten. Die Bohnen und die in Streifen geschnittene Paprika zufügen, schliesslich auch die Garnelen und die fein geschnittenen Kaffirzitronenblätter. Alles gleichmässig mit Zucker bestreuen und gründlich mischen.
 
Tipp: Keine Angst vor der erstaunlich grossen Zuckermenge, die hier verwendet wird. Zucker ist immer dann nötig, wenn die Schärfe sehr betont ist. Und bei der grossen Menge Chilis sorgt der Zucker für den Ausgleich. Wer mit Schärfe nicht vertraut ist, sollte zunächst einmal mit der halben Menge Paste arbeiten - was übrig bleibt, kann man zugedeckt im Kühlschrank fürs nächste Mal aufbewahren.
 
http://www.wdr.de/tv/service/essen/download/030207rezepte.rtf Phil
:Erfasser : TAMKAT
:Datum : 19.10.2004

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