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Rezeptsammlung Grundlagen - Rezept-Nr. 113

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Das Alles Ist Israelische Küche

( 4 Portionen )

Kategorien

Zutaten

    Info
 

Zubereitung

MMMMM--------------------------------QUELLE--------------------------
--
- Nach: Jutta Radel: Zu
- Gast in Israel ISBN
- 3-921617-80-4 1984 @ by Kunstverlag
- Weingarten GmbH & Co.
- Gepostet: Jürgen Linnhoff
 
Israels Küche ist so international wie seine Bewohner. Höchstens der Fremde wird sich wundern, auf ein und derselben Speisekarte so verschiedene Gerichte wie Hummus, gefällten Fisch, Steak und Auberginensalat zu finden. Die Juden lebten verstreut in der ganzen Welt: Als Einwanderer brachten sie aus aller Welt ihre heimischen Gerichte mit ihre Essgewohnheiten und die ihnen vertrauten Zutaten. Im Exil lernten die Juden, die üppigen Speisen der mediterranen Völker bekömmlich zu würzen. Die Zwiebel hatten sie dort zu verwenden gelernt und den Knoblauch. Aus Byzanz brachten sie das Schnitzel über Italien nach Spanien, von wo es durch Kriegswirren wieder gen Osten nach Wien kam und fortan als Wiener Schnitzel weiterlebt. Den Italienern verdanken sie die Liebe zu Ravioli und auch die Art und Weise, wie man Kalbfleisch zubereitet und feine Saucen aus Knochen kocht. In Spanien erfanden sie herrliche Suppen und Speisen aus Fisch. Während ihrer Wanderschaft durch den slawischen Osten machten sie mit zahlreichen Gerichten Bekanntschaft, die zu ihren liebsten Speisen wurden: das langgekochte Gulasch der ungarischen Hirten, zarte und süsse Mehlspeisen aus Böhmen, Geflügel aus Galizien. Von den Polen lernten sie das Gemüse säuerlich zu bereiten, vor allem aber den üppigen Gebrauch von saurem Rahm zu Kugel und Nudeln, im Strudel und über Pirogen. Die Juden in Persien und in Indien, diejenigen in Tunesien, Algerien und Marokko kochten natürlich anders als diejenigen in Europa oder gar in Amerika. Israel ist auch ein Land, das von lauter kochbegabten Völkern umgeben ist. Es ist Abendland und Orient zugleich. Die arabische Küche ist ebensowenig wegzudenken, wie die jemenitische, die türkische, die nordafrikanische, die ukrainische, die polnische oder die sephardische. Wenn der Reisende durch Tel Aviv schlendert, wenn er nach dem typisch israelischen Restaurant sucht, wie in Griechenland nach der griechischen Küche und in Frankreich nach der französischen, so wird er sich vergebens bemühen. Dafür kann er sich auf kulinarische Entdeckungsreise begeben ganz internationalen Couleurs. Er entdeckt Kaffeehäuser bester Wiener Tradition und unweit davon schmale arabische Restaurants voller orientalischer Köstlichkeiten. Gegenüber befindet sich eine Imbissstube mit Falafel und Hummus, wenige Schritte weiter eine italienische Pizzeria mit dem besten Espresso weit und breit. Typisch sind unzählige Kioske mit frisch gepressten Fruchtsäften, solche mit den herrlichsten Milchshakes und andere mit Coca Cola und Hamburgern. Kleine Eisdielen verlocken mit riesigen Coups voller Eiscreme, garniert mit Erdbeeren und Pfirsichen. Und schon duftet es von der anderen Strassenseite her nach gefällten Burekas und gegrillten Hähnchen. Typisch sind vor allem die Vielzahl von Restaurants, in denen man sich niederlassen kann; die speziell russischen, die französischen, die polnischen, die argentinischen, die chinesischen, die rumänischen und marokkanischen, die Blintzen-Stuben und die Fischrestaurants, die vornehmen Restaurants mit amerikanischer und kontinentaler Küche, die Steakhäuser, die vegetarischen und milchigen Restaurants; solche, in denen man deutsch essen kann und andere, in denen man garantiert koscher isst. Und das sind viele, leicht zu entdeckende, weil sie immer mit einem k signalisiert sind.
 
Stichworte: Israel, Aufbau
:Stichworte : Grundlagen, Informationen

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