Rezeptsammlung Beilagen - Rezept-Nr. 1281

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Weizen-Grundrezept

( 1 Rezept )

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Zutaten

250 Gramm  Weizen
1 Ltr. Wasser
    Meersalz (so wenig wie
    -- möglich)
2 Essl. Butter
 

Zubereitung

Den Weizen kurz aufkochen, das Wasser abgießen, mit frischem Wasser erneut aufkochen und bei kleiner Hitze 1 Stunde köcheln laßen.
 
Butter und Salz hinzugeben und die Körner 30 Minuten nachquellen laßen.
 
Hinweise zur Information und Tips:
 
Die Körner im stehenden Wasser (nicht im Sieb!) gewaschen, damit die Schmutzteile und leere Hülsen oben schwimmen. Machmall muß die Saat verlesen werden - es ist unangenehm, auf einen Stein zu beißen.
 
Zum beßeren Aufschließen, zur leichteren Verdauung :
 
dazu werden die Körner in Wasser eingeweicht und zwar einige Stunden. Das Einweichwasser sollte etwa die 4fache Menge des Samens betragen. Schon nach kurzer Zeit beginnt im Samen die Umsetzung der Enzyme. Die Vitalstoffe gelangen ins Einweichwasser, das damit kostbar wird; deshalb nie fortschütten! (Man kann auch Blumen damit wunderbar düngen! -Anmerkung der Erfaßerin)
 
Der Geschmack jedes Getreides kann durch Würzen des Einweichwassers verändert werden:
 
Pikantes Einweichwasser:
 
1l Wasser, 1 Nelke, 1 Lorbeerblatt, klein; 1/2 TL Kümmel, 1 Zwiebel, klein, geviertelt
 
Würziges Einweichwasser:
 
1l Wasser, 1 Sternanis, 1 Stückchen Zimtrinde, 1 Stückchen Vanilleschote, 2 Scheiben Ingwer
 
Darren des Getreides:
 
Eine weitere Art, das Getreide aufzuschließen, ist das Darren (Dörren). Geweichtes Getreide wird auf dem Backblech ausgebreitet und bis zu einer Stunde bei ca. 70 ø C getrocknet. Dabei die Körner ab und zu wenden. Gedarrtes Getreide gart schneller, ist leichter verdaulich, und die Körner sind besonders rösch.
 
Kochen des Getreides:
 
Die Körner werden in kaltem Wasser aufgesetzt (Einweichwasser immer mitverwenden) und gekocht. Auf kleinster Flamme eine Stunde garen. Die Wärme zum Garen sollte so schwach wie möglich sein.
 
Zum Nachquellen kann man den Topf in eine Kochkiste stellen oder in Zeitungspapier und Wolldecken verpackt.
 
Was kann man zum Getreide eßen? Gegartes Getreide läßt sich vollenden mit: Milch, Eiern, Käse, Sprossen, Gemüsen, Salaten, Hülsenfrüchten und Obst, aber auch mit Fleisch oder mit Fisch.
:Erfasser : TAMKAT
:Datum : 19.10.2004

Quelle

Barbara Langer
Körner und Keime
von Rose-Marie Nöcker,
Heyne Verlag

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